Serie AD3000
- Hoch- Mittel- und Niederspannung
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- Hochspannungsleistungsschalter für Freiluftaufstellung
- Mittel- und Niederspannungsschaltgeräte
- Blitz und Stoßstromanalyse
- Stromgeneratoren
- Halbleiter und Stromrichter
- Gleichstromschalteinrichtungen
- Niederspannungssicherungen, Sicherungseinsätze
- Überspannungsschutzgeräte
- Teilentladungsmessungen
- Kalibrierung von Hochstromshunts
- Militärtechnik
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- Ballistik
- Sprengversuche
- Pyrotechnik
- Materialforschung
- Automobiltechnik
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- Crashtest
- Elektromobilität
- Common rail Einspritzsysteme
- Motorsteuerung
- Automobilelektronik
- Airbagzündsysteme
- Luft und Raumfahrt
-
- Medizintechnik
- Bauphysik
AD3000 ist ein modulares Datenerfassungssystem. Es unterscheidet sich von üblichen Systemen, da diese meist mit gleichen Eingangsverstärkern sowie einer gemeinsamen Zeitbasis und einem gemeinsamen Speicher bestückt sind. Durch ein offenes Konzept verschmelzen die Grenzen klassischer Messgeräte wie Oszilloskop, Transientenrekorder, Datenrekorder oder Logikanalysator. AD3000 vereint diese unterschiedlichen Messgeräte in einem System.
- Modulares Mehrkanalsystem
- 14 bit Auflösung
- bis zu 100 MHz Abtastrate
- bis zu 4 GByte Speicher pro Kanal
- Galv. Trennung über LWL möglich (zeitrichtige Erfassung!)
- Master/Slave Betrieb möglich
- Prozessorgestützte Echtzeit Analyse
- Segmentierbarer Speicher
- Pre und Posttrigger auch im Segementbetrieb
- Unterschiedliche Betriebsmodi auf Kanalebene!
- Analyse während der Messung
- Erweiterbares Softwarepaket mit integriertem Formeleditor und Compiler
- Volle Bedienung über Netzwerk (Giagbit Ethernet)
- Integrierbar in Prüfstände
- Sprachumschaltung zur Laufzeit
- Reporting
Oszilloskop
Typisch für ein Oszilloskop ist eine Signaldarstellung im 8x10 Raster. Signale können ungetriggert oder getriggert kontinuierlich erfaßt werden. Scope features wie schnelle Bildschirm Aktualisierung, XY Darstellung, online Mathematik, Maskentests, Augendiagramme, Norm- bzw. Autotrigger, oder das Erkennen von Störspitzen zwischen zwei Abtastpunkten fehlen beim AD3000 nicht.
Transientenrekorder
Bedingt durch die umfangreichen Triggermöglichkeiten und dem sehr großen Speicher von 1 Gigabyte pro Kanal eignet sich der AD3000 hervorragend zur Erfassung von transienten. Der segmentierbare Speicher, welcher zusätzlich noch in frei definierbare pre- und post-trigger Bereiche zu unterteilen ist, erlaubt eine nahezu lückenlose Erfassung transienter Ereignisse. Bereits erfaßte Segmente können auch während der Messung dargestellt oder ausgewertet werden.
Rekorder
Messdaten können kontinuierlich aufgezeichnet werden. Bereits während der Erfassung werden die Daten visualisiert und bei Bedarf online verrechnet - mehr noch - selbst bei noch laufender Messung können aufgezeichnete Daten komplett analysiert oder Dokumentiert werden. Interne Prozessoren erlauben Berechnungen in Echtzeit.
Logikanalysator
Bestückt mit einem 14 Kanal Digitalmodul kann der AD3000 als Logikanalysator genutzt werden. Typische Funktionalitäten wie einstellbare Pegelschwellen, frei definierbare Triggerpattern oder das Zusammenfassen mehrerer Signale zu einem Bus muß man nicht missen. Der zeitliche Bezug digitaler und analoger Signale ist immer gewährleistet. Die flexible Software unterstützt die gleichzeitige Anzeige analoger- und digitaler Signalformen, so daß eine zeitkorrelierte Visualisierung auf einem Bildschirm möglich ist.
Für online Analyse stehen neben umfangreichen Mathematikfunktionen wie FFT, digitale Filter, Sin, Cos, RMS .... auch ein leistungsfähiger Formelinterpreter zur Verfügung. Kinderleichte Bedienung, ähnlich wie bei einem Taschenrechner, erlauben das Erstellen mathematisch abgeleiteter Kanäle. Selbst bedingte Berechnungen können durch If, Goto oder IfGoto statements realisiert werden. Bereits mathematisch abgeleitete Kanäle können für weitere Ableitungen herangezogen werden.
Eine extrem leistungsfähige Anzeigeeinheit erlaubt eine flexible Datenvisualisierung. Die Anzeige reicht von einer einfachen Oszilloskop -Darstellung bis zur Signalvisualisierung in einzelnen Bereichen. Jeder angezeigten Kurve steht eine frei skalierbare Y Achse zur Verfügung. Die Anzeige kann problemlos analoge und digitale Signale gemischt darstellen. Erweiterte Funktionalitäten wie das Überlagern mehrerer Messungen, freies Zoomen oder eine Steuerung der Intensität abhängig von der Signalform muss der Anwender nicht missen.
Eins der herausragenden Merkmale des AD3000 Systems ist der riesige Speicher von einem Gigabyte pro Erfassungskanal. Da solche Speichergrößen nicht immer benötigt werden, ist eine Speichereinteilung in Segmente möglich. Jedes Segment kann zusätzlich in einen Pre- und Posttrigger Bereich unterteilt werden. Auch Informationen wie Start der Messung oder Triggerzeitpunkt werden Segmentbezogen abgelegt. Diese Segmente können als Hintergrunddatenspeicher dienen. Frei programmierbare Abläufe erlauben dann die Suche nach abweichenden Signalformen oder abweichenden Signalparametern so wie statistische Auswertungen über z.B. mehr als 500.000 Schaltvorgänge.
Zur Störungssuche stehen neben umfangreichen Triggermöglichkeiten auch eine Störspitzenerkennung zur Verfügung. In dieser Betriebsart werden absolut unabhängig von der Abtastrate alle Störspitzen mit einer Pulsbreite von 10ns oder mehr zuverlässig erfaßt. An dieser Stelle darf auch der Trigger auf Anstiegszeiten nicht unerwähnt bleiben. Das Erkennen von Spikes, die einem Grundsignal überlagert sind, ist mit diesem Trigger problemlos möglich.
Je mehr Funktionalitäten einem System zur Verfügung stehen, um so größer ist die Gefahr daß die Bedienbarkeit darunter leidet. Aus diesem Grund ist die Bedienoberfläche des AD 3000 sowohl im Erscheinungsbild als auch in der Funktionalität konfigurierbar bzw. erweiterbar. Der Anwender kann selbst entscheiden welche Knöpfe auf der Oberfläche vorhanden sein sollen. Vorhandene oder selbst erstellte Knöpfe können per "Drag and Drop" in der Bedienoberfläche positioniert werden. Die Software des AD3000 beinhaltet einen eigenen Compiler mit dem die Funktionalität des Systems direkt vor Ort erweitert werden kann.
Ergibt sich z.B. die Notwendigkeit Pulse in einem digitalen Datenstrom zwischen zwei Cursor zu zählen, genügt ein "Dreizeiler" um das System um diese Funktion zu erweitern. Die neue Funktion kann dann per Knopfdruck aufgerufen werden und steht auch anderen Anwendern zur Verfügung.
Gerade bei "Vielkanal Systemen" kann der Monitor nicht groß genug sein. Schnell hat man mehrere Fenster geöffnet, die sich dann gegenseitig verdecken. AD3000 unterstützt das An- und Abdocken von Fenstern sowie einen zweiten Monitor. So kann man z.B. einen Monitor zur visualisierung der Meßdaten benutzen, während der zweite Monitor die momentanen Einstellungen und Meßergebnisse darstellt.
Auch bei den Triggerfunktionalitäten geizt das AD3000 System nicht. Besonders zu erwähnen ist an dieser Stelle, daß jedem Erfassungskanal sowohl eine eigene Triggermaschine, als auch eine eigene Zeitbasis zur Verfügung steht. Somit können auf verschiedenen Kanälen völlig verschieden Messungen durchgeführt werden. Jedem Kanal stehen 2 unabhängige Triggerpegel, Verzögerungsglieder und Eventcounter zur Verfügung. Flexible Kombinationen aus Spannungspegel, Zeit- und Ereignisbedingungen sowie externem Trigger erlauben vielfältige Triggermöglichkeiten. Im Segmentbetrieb können können über 1.500.000 Einzelschüsse bei einer Triggerwiederholrate von mehr als 380.000 Messungen/sec ausgelöst werden! Hier geht wohl kaum eine Störung verloren! Aufgetretene Trigger können zusätzlich Aktionen wie senden von Email, speichern in Datei oder Datenbank, Druck oder automatische Auswertungen auslösen.